Filip Borek

Erscheinen und Ursprung

Beiträge zu einer transzendentalen Phänomenogonie

276 Seiten ISBN: 978-3-8260-9723-2
Fachgebiet: Reihe: Orbis Phaenomenologicus StudienBand: 66
Autor*innen:Filip Borek

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Beschreibung

Die Geschichte der phänomenologischen Bewegung stellt sich in ihren tiefen Dimensionen als eine Gigantomachie um die Ursprünglichkeit dar. Dieser fortwährende Streit spielt sich jedoch vor dem theoretischen Hintergrund ab, aus dem die phänomenologische Fragestellung zwar ihre Richtung erhält, der sich aber in seiner operativen Wirkung unthematisch verhüllt. Damit dieser Gigantomachie im postmetaphysischen Zeitalter – das das Ursprungsdenken mit Verdacht, ja mit Feindseligkeit behandelt – ihre Legitimität zurückgegeben und sie von dem Vorwurf der Willkürlichkeit befreit werden kann, ist es notwendig, den phänomenologischen Ursprungsbegriff zu »entoperativieren «. Es gilt, den Ursprung von anderen, häufig mit ihm vermischten »Figuren des Ersten« abzugrenzen und ihm im Nachhinein einen systematischen Ort in der Architektonik der phänomenologischen Reflexion zuzuweisen. Dieser Band leistet einen Beitrag zu der Frage, ob und inwiefern die Phänomenologie in ihrer transzendentalen Form, angesichts der von Epoché und Reduktion geforderten Radikalität, der Frage nach dem Ursprung des Erscheinens gerecht werden kann. Im systematischen Zusammendenken von Phänomenalisierung und Ursprung (oder Ur-sprung) zeigt sich die Notwendigkeit, die transzendentale Phänomenologie als transzendentale Phänomenogonie zu verstehen, ohne dabei auf ein klassisch-metaphysisches – etwa lineares oder teleologisches – Ursprungsdenken zurückzugreifen.

Zusätzliche Information

Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten276
ISBN978-3-8260-9723-2   //   9783826097232
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
ReiheOrbis Phaenomenologicus Studien
Reihe Nr.66
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Borek, Filip

Filip Borek, 1996 in Polen geboren, schließt derzeit sein Promotionsstudium an der Karls-Universität und der Universität Warschau ab. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Phänomenologie, die Klassische Deutsche Philosophie sowie die Brentano-Schule. Er verfasste unter anderem Aufsätze über Heidegger, Patočka, Geiger, Stein und Stumpf. Auf Polnisch veröffentlichte er das Buch Świat, fenomen, źródło. Fenomenologiczna interpretacja »Vom Wesen der Wahrheit« Heideggera [Welt, Phänomen, Ursprung. Eine phänomenologische Interpretation von Heideggers »Vom Wesen der Wahrheit«] (Warschau 2022), in dem er die ersten Konturen einer transzendentalen Phänomenogonie darstellte.

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