Beschreibung
Mit diesem Werk wird ein Handbuch zur Formenlehre von H. C. Koch (1748–1816) vorgelegt, der als einer der bedeutendsten deutschen Musiktheoretiker aus der Zeit der musikalischen Klassik gilt. Hier werden dessen Theorien in einer Breite und Tiefe aufbereitet, wie es sie in der bisherigen Literatur über Koch noch nicht gab. Den Schwerpunkt des Buches bildet die konkrete analytische Arbeit mit dem Kochschen Formensystem, das auf mehrere hundert Notenbeispiele aller Größenordnungen angewendet wird. Darunter befinden sich viele vermeintlich vertraute Werke der größten Komponisten dieser Zeit wie etwa Mozart oder Beethoven. Diese Beispiele sind teils in einem gesonderten Notenband versammelt, teils wird auf weitere Partituren verwiesen, die online zugänglich sind. Der gedruckte Notenband und die Onlinebeispiele bieten ein kommentiertes Kompendium fast aller Wechselfälle der damaligen Kompositionspraxis, das die Leser:innen auch nach dem Durcharbeiten der Abhandlung wie eine Art Nachschlagewerk benutzen können. Ausübende Musiker:innen können auf dieser Grundlage zu neuen Einsichten gelangen, die sich in hörbaren Veränderungen ihres Spiels niederschlagen werden.
![Blindproben – Rolf Gröschner, Wolfgang Mölkner – ISBN 9783826098406 / 978-3-8260-9840-6 / 978-3-8260-9840-6 [Digital]](http://verlag.koenigshausen-neumann.de/wp-content/uploads/978-3-8260-9839-0-200x300.jpg)

