Beschreibung
Der heute nahezu vergessene Diedrich Speckmann war zu seinen Lebzeiten ein erfolgreicher Schriftsteller. Vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Umbrüche des frühen 20. Jahrhunderts wird in diesem Buch nach dem Verhältnis zwischen regionalen, nationalen und nationenübergreifenden Identitätszuschreibungen in seinem Werk gefragt. Da Speckmann zunächst als evangelischer Pastor tätig war, spielen auch zeitgenössische kirchenpolitische Diskussionen eine Rolle, ebenso seine Haltung zum NS-Regime nach 1933. Für die Untersuchung wurde in umfangreicher Weise bislang nicht ausgewertetes Material aus dem Nachlass des Autors herangezogen.

