Beschreibung
Aus der eigenen Zeit herausgefallen, spricht Hölderlin spätere Epochen umso kühner an. Die vorliegende Studie widmet sich dieser Unzeitgemäßheit auf neue Weise: Sie bricht gezielt Textdetails, Fragmente und Zitate aus Hölderlins Werk heraus, um ihrer oft sprunghaften Eigendynamik zu folgen. Anstelle einer linearen Argumentation wählt die Darstellung die Form einer Assemblage unabhängiger Kurzkapitel. Das Buch beleuchtet den Prozess- und Rätselcharakter der Hölderlin’schen Dichtung, das Spannungsfeld von ästhetischer Autonomie und sozialem Appell sowie die Wechselwirkungen zwischen Schrift, Visualität und Klang im Kontext des poetischen Gesangs.

