Frank Wittig

Maschinenmenschen

Zur Geschichte eines literarischen Motivs im Kontext von Philosophie, Naturwissenschaft und Technik

Erscheinungsdatum: 01.01.1997, 156 Seiten ISBN: 978-3-8260-1242-6
Fachgebiet:
Autor*innen:Frank Wittig

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Beschreibung

Die Geschichte des literarischen Motivs des Maschinenmenschen ist ein komplexes Diskursgeflecht, in dem technische Kategorien, anthropologische Philosophie, Biologie bzw. Anatomie, sowie in jüngerer Zeit Kybernetik und Informatik die wichtigsten Stränge bilden. Anhand der Gestaltungen des Motivs zeigt der Autor die Befindlichkeit und die Versuche der Selbstdefinition des Menschen angesichts der fiktionalen Konfrontation mit seinem technischen Double in jeweils konkreten geschichtlichen Situationen. Die Vorgeschichte des Androidenmotivs reicht bis zu den Schöpfungsmythen, in denen unter anderem von der “Herstellung” des Menschen berichtet wird. Die ausgewählten Beispiele reichen von der Darstellung des Grauens bei E.T.A. Hoffmann bis zur vollkommenen Indifferenz im “Cyberpunk” eines William Gibson, die keine sinnvolle Unterscheidung zwischen dem natürlichen Menschen und dem Maschinenmenschen mehr zuläßt. Der Autor Frank Wittig studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie in Mainz, wo er mit der vorliegenden Arbeit promovierte. Er arbeitet als freier Journalist für die Presse und das Fernsehen vorwiegend auf den Gebieten Naturwissenschaft und Medizin.

Autor*innen

Wittig, Frank

Zusätzliche Information

Gewicht0,261 kg
Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten156
Erscheinungsdatum01.01.1997
ISBN978-3-8260-1242-6   //   9783826012426
ISBN 13978-3-82-601242-6
ISBN 10978-3-82601-242-6
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
ReiheEpistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft
Reihe Nr.212
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091