Beschreibung
Die Schriften des 1775 in Kurland geborenen Schriftstellers Casimir Ulrich Boehlendorff sind heute kaum mehr Experten für die deutsche Romantik bekannt. Der Name „Boehlendorff“ hingegen ist vor allem für die Hölderlin-Forschung von großer Bedeutung, da zwei wichtige poetologische Briefe Hölderlins an Boehlendorff erhalten sind. Bislang jedoch blieb ungeklärt, wieso gerade Boehelendorff Hölderlins Gegenüber bei der ästhetischen Reflexion des eigenen Schreibens war. Durch eine subtile Analyse der Gedichte Boehlendorffs gelingt es Habeck nachzuweisen, daß mit Boehlendorffs Werk ein ambitionierter, ernstzunehmender, eigenständiger und eigenwilliger Beitrag zur literarischen Debatte der Goethezeit vorliegt. Dabei macht sich Habeck nicht von vornherein zum Anwalt eines zu Unrecht vergessenen Dichters, sondern diskutiert die Schriften Boehlendorffs vor dem philosophisch-ästhetischen Problemhorizont um 1800.
![David Gieselmann und das Theater der Gegenwart – Nicolai Glasenapp, Stefan Neuhaus (Hrsg.) – ISBN 9783826090844 / 978-3-8260-9084-4 / 978-3-8260-9084-4 [Digital]](http://verlag.koenigshausen-neumann.de/wp-content/uploads/978-3-8260-9083-7-197x300.jpg)




![»Meine Feder soll ein Flügel sein« – Jean Paul und seine literarischen Netzwerke – Helmut Pfotenhauer, Sasche Salatowsky, Bettina Wagner (Hrsg.) – ISBN 9783826093524 / 978-3-8260-9352-4 / 978-3-8260-9352-4 [Digital]](http://verlag.koenigshausen-neumann.de/wp-content/uploads/978-3-8260-9351-7-197x300.jpg)







