Heiner F Klemme, Bernd Ludwig, Michael Pauen, Heiner F Klemme, Bernd Ludwig, Michael Pauen, Werner Stark, Heiner F Klemme (Hrsg.), Bernd Ludwig (Hrsg.), Michael Pauen (Hrsg.), Werner Stark (Hrsg.)

Aufklärung und Interpretation

Studien zu Kants Philosophie und ihrem Umkreis. Reinhard Brandt zum 60. Geburtstag

Erscheinungsdatum: 01.01.1999, 256 Seiten ISBN: 978-3-8260-1630-1
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Beschreibung

Der Band geht auf eine Tagung zurück, die aus Anlaß des 60. Geburtstags von Reinhard Brandt im Juni 1997 an der Philipps-Universität Marburg stattfand. Die Beiträge befassen sich zum einen mit systematischen und werkgeschichtlichen Problemen der Kantischen Philosophie. Thematisiert werden aber auch die Entwicklung der Aufklärung vor und nach Kant sowie Probleme der Rechtsphilosophie und der Politischen Philosophie, die in direktem Zusammenhang mit Fragestellungen der Aufklärung stehen. Dabei zeigt sich nicht nur die Vielgestaltigkeit der aufklärerischen Philosophie, sondern auch, daß das Denken dieser Epoche noch die Auseinandersetzung mit den Problemen der Gegenwart zu beeinflussen vermag. Man kann darüber rätseln, warum die Philosophie der Aufklärung und insbesondere die Kantische Philosophie ihre Bedeutung so lange erhalten haben. Neben der schlichten philosophischen Qualität mögen hierfür auch historische Gründe verantwortlich sein. Doch wie auch immer dieses Faktum zu erklären ist, bestreiten läßt es sich, wie die im vorliegenden Band vereinten Beiträge zeigen, jedenfalls nicht. INHALT Vorwort – Einleitung – Wolfgang Kersting: Die doppelte Negation des Rechts. Kant und die Rechtsphilosophie des Marburger Neukantianismus – Norbert Hinske: Die Philosophie Christian Wolffs und ihre Langfristfolgen – Manfred Kuehn: Der Objektbegriff bei Christian Wolff und Immanuel Kant – Birgit Recki: Vom Nachteil des Nutzens. Wie Kant dem Prinzip der Moral auf die Spur kommt – Werner Stark: Zu Kants Moralkolleg der 1770er Jahre. Die Relevanz der wiederentdeckten Nachschrift Kaehler -Bernd Ludwig: Warum es keine “hypothetischen Imperative” gibt, und warum Kants hypothetisch-gebietende Imperative keine analytischen Sätze sind – Heiner F. Klemme: Die Freiheit der Willkür und die Herrschaft des Bösen. Kants Lehre vom radikalen Bösen zwischen Moral, Religion und Recht – Daniela Falcioni: Fragen der Gerechtigkeit bei Kant: Was ist an sich recht? Was ist Rechtens? – Piero Giordanetti: Kants Entdeckung der Apriorität des Geschmacksurteils. Zur Genese der “Kritik der Urteilskraft” – Michael Pauen: Teleologie und Geschichte in der “Kritik der Urteilskraft” – Ludwig Siep: Fichtes Kritik der Aufklärung in den “Grundzügen des gegenwärtigen Zeitalters” (1806) – Volker Gerhardt: Person und Institution. Über eine elementare Bedingung politischer Organisation Die Herausgeber Heiner F. Klemme ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität Magdeburg. Bernd Ludwig ist wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Politische Theorie und Wissenschaftslehre an der Universität der Bundeswehr München. Michael Pauen vertritt z. Zt. eine Philosophieprofessur an der Universität Magdeburg. Werner Stark ist wissenschaftlicher Angestellter der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen / Arbeitsstelle Kant-Ausgabe, Universität Marburg.

Autor*innen

Klemme, Heiner F

Ludwig, Bernd

Pauen, Michael

Stark, Werner

Zusätzliche Information

Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten256
Erscheinungsdatum01.01.1999
ISBN978-3-8260-1630-1   //   9783826016301
ISBN 13978-3-82-601630-1
ISBN 10978-3-82601-630-1
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
InhaltsverzeichnisVorwort - Einleitung - Wolfgang Kersting: Die doppelte Negation des Rechts. Kant und die Rechtsphilosophie des Marburger Neukantianismus - Norbert Hinske: Die Philosophie Christian Wolffs und ihre Langfristfolgen - Manfred Kuehn: Der Objektbegriff bei Christian Wolff und Immanuel Kant - Birgit Recki: Vom Nachteil des Nutzens. Wie Kant dem Prinzip der Moral auf die Spur kommt - Werner Stark: Zu Kants Moralkolleg der 1770er Jahre. Die Relevanz der wiederentdeckten Nachschrift Kaehler -Bernd Ludwig: Warum es keine "hypothetischen Imperative" gibt, und warum Kants hypothetisch-gebietende Imperative keine analytischen Sätze sind - Heiner F. Klemme: Die Freiheit der Willkür und die Herrschaft des Bösen. Kants Lehre vom radikalen Bösen zwischen Moral, Religion und Recht - Daniela Falcioni: Fragen der Gerechtigkeit bei Kant: Was ist an sich recht? Was ist Rechtens? - Piero Giordanetti: Kants Entdeckung der Apriorität des Geschmacksurteils. Zur Genese der "Kritik der Urteilskraft" - Michael Pauen: Teleologie und Geschichte in der "Kritik der Urteilskraft" - Ludwig Siep: Fichtes Kritik der Aufklärung in den "Grundzügen des gegenwärtigen Zeitalters" (1806) - Volker Gerhardt: Person und Institution. Über eine elementare Bedingung politischer Organisation
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091