Helmut Koopmann, Werner Frick, Hans V Geppert, Theo Stammen, Marion Lausberg, Walter Pache, Helmut Koopmann, Helmut Koopmann (Hrsg.)

Brechts Lyrik - neue Deutungen

Erscheinungsdatum: 01.01.1999, 216 Seiten ISBN: 978-3-8260-1689-9
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Beschreibung

Kein Lyriker des 20. Jahrhunderts kennt eine größere Vielfalt an Themen, Perspektiven und Formen als Brecht, bei keinem gibt es mehr gewollte Trivialität und Obszönität. Brecht hat wie kein anderer Lyriker des Jahrhunderts die Möglichkeiten neuer Techniken, neuer Medien erkannt und zu nutzen versucht, aber er war wie kein anderer zugleich der lyrischen Tradition verhaftet, hat sie integriert, travestiert, umformuliert und sich so zunutze gemacht. Der vorliegende Band enthält neue Deutungen: Brechts lyrische Selbstporträts werden ebenso gewürdigt wie Brechts Verhältnis zu Rundfunk und Film, sein Verhältnis zur Weltliteratur und das zur Antike. Auch wenig bekannte Gebiete wie Brechts Kriegsfibel und seine späte Lyrik werden behandelt, schließlich auch sein Verhältnis zur englischen Lyrik und zum englischen Theater. Keinem anderen Lyriker des Jahrhunderts verdankt die Dichtung mehr an Innovationsschüben, kein anderer Lyriker hat direkter auf seine Zeit geantwortet. Der Band berührt damit Kernfragen der Brechtschen Lyrik überhaupt. Inhalt Vorwort – Werner Frick: ,Ich, Bertolt Brecht’ – Stationen einer poetischen Selbstinszenierung – Hans Vilmar Geppert: “Wenn ich mit Dir rede kalt und allgemein”? Bert Brechts Lesebuch für Städtebewohner im Kontext von Rundfunk, Film und Roman der 20er Jahre – Werner Frick: “…er hörte von dort Streit und Gelächter”: Der Lyriker Bertolt Brecht im ,Club der toten Dichter’ – Theo Stammen: Brechts Kriegsfibel. Politische Emblematik und zeitgeschichtliche Aussage – Helmut Koopmann: Brechts späte Lyrik – Marion Lausberg: Brechts Lyrik und die Antike – Walter Pache: Brecht und die Briten. Von der Beggar’s Opera zur Dreigroschenoper – Die Autoren Der Herausgeber Geb. 1933, Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an den Universitäten Bonn, Münster und wieder in Bonn. Promotion 1960 mit einer Arbeit über die Romane Thomas Manns. Ab 1961 wiss. Assistent bei Prof Dr. Benno von Wiese, Habilitation in Bonn 1968 mit einem Buch über das Junge Deutschland. Ordentlicher Professor für Neuere deutsche Philologie an der Universität Bonn 1969-1974, ab 1974 Ordentlicher Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Mehrere Gastprofessuren in den USA und in Südafrika, abgelehnte Berufungen an die Harvard University, USA und an die Freie Universität Berlin. 1998 Dr. h.c. der Rand Afrikaans University, Johannesburg. Von 1992 bis 1996 Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, seit 1987 Vorsitzender des Bewilligungsausschusses der VG Wort, München. Von 1978 bis 1996 Vorsitzender des Arbeitskreises Heinrich Mann, Lübeck. Hauptarbeitsgebiete: Literatur des 18. Jahrhunderts, Schiller, Junges Deutschland, insbesondere Heine und Böme, Literatur der Jahrhundertwende, Thomas und Heinrich Mann, Broch, Döblin, Literatur der Nachkriegszeit. Etwa 15 Buchpublikationen, 160 Aufsätze zur Neueren Deutschen Literaturgeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.

Zusätzliche Information

Gewicht0,34 kg
Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten216
Erscheinungsdatum01.01.1999
ISBN978-3-8260-1689-9   //   9783826016899
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Frick, Werner

Geppert, Hans V.

Koopmann, Helmut

Helmut Koopmann ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Augsburg.

Lausberg, Marion

Pache, Walter

Stammen, Theo