Stefan Neuhaus (Hrsg.), Rolf Selbmann (Hrsg.), Thorsten Unger (Hrsg.)

Engagierte Literatur zwischen den Weltkriegen

Erscheinungsdatum: 01.08.2002, 410 Seiten ISBN: 978-3-8260-2395-8
Fachgebiet:
Reihe: Schriften der Ernst-Toller-Gesellschaft

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Beschreibung

Ralf Georg Czapla: Künstlerischer Verismus und politisches Engagement. George Grosz als Illustrator von Ernst Tollers Hinkemann – Cecil Davies: Ernst Tollers Dramen als ‘Engagierte Literatur’ betrachtet – Franz-Josef Deiters: Die Kollektivität der Rezeptionssituation Theater als wirkungsstrategischer Ausgangspunkt eines politischen Dramas – Anke Detken: Alfred Döblin – ein engagierter Literat? – Gesa von Essen: Engagierte Literatur im Auftrag nationaler Erziehung: Heinrich Manns Es kommt der Tag – Gerhard Fischer: Engagierte Literatur als historisch-kritische Darstellung der Gesellschaft: Anmerkungen zu Toller, Kästner und Horváth – Gordana-Dana Grozdanic: Der gefesselte Dichter: Ernst Tollers Der entfesselte Wotan als satirische Selbstbespiegelung – Birgit Haas: “Die Bühne ein Tollhaus”? Erwin Piscator und das “engagierte” politische Theater zwischen den Weltkriegen – Bernd Hamacher: Das Engagement der Literatur – Andrea Hammel: Politisches Schreiben als Frau: Hermynia Zur Mühlen als proletarisch-revolutionäre Schriftstellerin – Jost Hermand: Brechts Hitler-Satiren – Erika Jäger: Engagierte Literatur? Untersuchungen zum Erfolg von Tollers Dramen in den 30er Jahren – James Jordan: Objektivität, Engagement und Literatur: Die Darstellung politisch motivierter Verbrechen bei E.J. Gumbel und Ernst Toller – Christina Jung-Hofmann: Rhetorischer Realismus als Strukturmerkmal des engagierten politischen Zeitstückes der Weimarer Republik – Ian King: Tucholskys Konzept von “Gebrauchslyrik” – Anne Kuhlmann: Die Politik als Text. Ernst Tollers Drama Masse Mensch – Volker Ladenthin: Engagierte Literatur – wozu? Zur Differenz von Aussage und Sinn – Stephen Lamb: Als Ästhet beginnen und als Sozialist enden: ein Paradox? Überlegungen zur Problematik “Engagierte Literatur” am Beispiel Klaus Mann – Andreas Meier: Inszenierungen eines Arbeiters. Ästhetisierung und Mythisierung einer kulturellen Schlüsselfigur bei Else Lasker-Schüler und Ernst Toller – Stefan Neuhaus: Strategien der Entmythologisierung in Ernst Tollers Komödien Der entfesselte Wotan und Nie wieder Friede! – Kirsten Reimers: Das Drama als Tribunal – Gesellschaftskritik auf den Bühnen der Weimarer Republik – Wolfgang Schopf: Das Freie Deutsche Buch im Porträt. Josef Breitenbachs Photodokumentation der ersten Buchmesse des Exils (Paris 1936) – Rolf Selbmann: Zwischen Max Hölz und Adolf Hitler. Kurt Tucholsky, Ernst Toller und Die Weltbühne – Thorsten Unger: Erotik im Klassenkampf. Zur Literaturkonzeption des Bundes Proletarisch-revolutionärer Schriftsteller am Beispiel von Rudolf Braunes Roman Junge Leute in der Stadt – Erich Unglaub: Avantgarde und Engagement. Zur Militanz in der Begriffsbildung der literarischen Moderne Die Herausgeber Stefan Neuhaus, Dr. phil., Habilitation 2001. Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Rolf Selbmann, Dr. phil. habil. Apl. Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Thorsten Unger, Privatdozent am Seminar für Deutsche Philologie und Angehöriger des Zentrums für Komparatistische Studien der Universität Göttingen.

Zusätzliche Information

Gewicht0,664 kg
Größe15 × 23 cm (B × H)
Seiten410
Erscheinungsdatum01.08.2002
ISBN978-3-8260-2395-8   //   9783826023958
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
ReiheSchriften der Ernst-Toller-Gesellschaft
Reihe Nr.4
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Neuhaus, Stefan

Stefan Neuhaus ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Koblenz-Landau.

Selbmann, Rolf

Rolf Selbmann lehrt Literaturwissenschaft an der LMU München. Promotion 1978 über den Bildungsroman, Habilitation 1994 zum Selbstverständnis des Schriftstellers von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Monografien u.a. über den Bildungsroman, über Dichterdenkmäler, die Lyrik des Realismus, Gottfried Keller und die Deutsche Klassik. Außerdem zahlreiche Aufsätze zur Literatur- und Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Zuletzt: Eine Kulturgeschichte des Fensters von der Antike bis zur Moderne (2010); (hg. mit Walter Hettche): Goethe und die Musik (2012); Nomen est Omen. Literaturgeschichte im Zeichen des Namens (2013); Die Wirklichkeit der Literatur. Literarische Texte und ihre Realität (2016); Literarische Geschwister. Praktiken des Textvergleichs (2017); Epochenjahr 1859. Kulturelle Verdichtung und geschichtliche Bewegung (2018), Bunte Verse. Studien zur Lyrik über Farben (2020). Das Ende der Texte, am Ende der Text. Über Autorschaft und Schrift, letzte Botschaften und Vermächtnisse (2021). Näheres unter www.rolfselbmann.bplaced.net

Unger, Thorsten