Catrin Siedenbiedel

Metafiktionalität in Finnegans Wake

Das Weibliche als Prinzip selbstreflexiven Erzählens bei James Joyce

Erscheinungsdatum: 25.08.2005, 318 Seiten ISBN: 978-3-8260-3223-3
Fachgebiet:

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Beschreibung

Die vorliegende Studie verknüpft die Gedanken, daß James Joyces Finnegans Wake zum einen metafiktional sich selbst, d.h. seine poetologische Ausnahmestellung und seine eigene Entstehungsgeschichte, reflektiert und daß es zum anderen den weiblichen Charakteren einen ganz besonderen Stellenwert gibt. Es wird dargelegt, daß die offen angelegten Charaktere Anna Livia, Kate, die Waschfrauen und Issy aller zeittypischen Marginalisierung des Weiblichen zum Trotz im fiktionalen Schaffensprozeß eine zentral innovative Funktion zugewiesen bekommen, da sie aktiv am fiktionalisierten Schreibprozeß teilnehmen und ihnen dabei gerade diejenigen Eigenschaften und Tätigkeiten zugeordnet werden, die auf die experimentellen und multisensorisch angelegten Merkmale des Werkes verweisen.

Die Autorin:
Catrin Siedenbiedel (*1971) hat an der Universität Kassel und der University of Edinburgh Angli-stik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert und am Fachbereich Anglistik promoviert. Dafür recherchierte sie an der University of Miami und in der Zürcher James Joyce Stiftung. Sie unterrichtet seit 2003 als Studienrätin am Hessenkolleg Kassel.

Autor*innen

Siedenbiedel, Catrin

Zusätzliche Information

Gewicht 0,6 kg
Größe 15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten 318
Erscheinungsdatum 25.08.2005
ISBN 978-3-8260-3223-3   //   9783826032233
ISBN 13 978-3-82-603223-3
ISBN 10 978-3-82603-223-3
Sprache Deutsch
Hochschulschrift 02
Hochschule Universität Augsburg
Hochschulschrift Jahr 2004
Reihe Text und Theorie
Reihe Nr. 4
Verlag Königshausen & Neumann
Verlags-Code 05/5108091