Beschreibung
GRUSSWORTE – VORBEMERKUNG – L. Antipow/ J. Petrick / M. Dornhuber: Glücksuchende? Conditio Judaica im sowjetischen Film – KONTEXTE – H. Altrichter / L. Antipow: Deutungsmuster im Schuld- und Opferdiskurs. Beobachtungen zur Rezeptionsgeschichte von PROFESSOR MAMLOCK, DER GEWÖHNLICHE FASCHISMUS und DIE KOMMISSARIN im geteilten Deutschland – H. Altrichter: Nur eine von mehr als einhundert ethnischen Gruppen? Anmerkungen zur Geschichte der Juden in der Sowjetunion (1917-1991) – AUFBRUCH INS UNBEKANNTE. DIE 20ER JAHRE – C Maier: Die krummen Wege des JÜDISCHEN GLÜCKS – E. Wawra: Verharren im Unentschieden. Babal’s „Helden“ in BENJA KRIK – C. Kelch: HIRSCH LEKERT. Ein „jüdischer Arbeiterheld“ im sowjetischen „Agitprop“-Film der 1920er Jahre? -ANKUNFT IM „ROTEN ZION“. DIE 30ER JAHRE – H. Heinzelmann: Eine Kultur im Verschwinden. DIE RÜCKKEHR DES NATAN BEKER zwischen Schtetltristesse und sozialistischem Aufbau – N. Šafer: Klezmer und Klassik. Isaak Dunaevskijs jüdische Kompositionen für Estrada, Theater und Film – N. Šafer: DIE GLÜCKSUCHENDEN. Zur Funktion der traditionellen jüdischen Musik im sowjetischen Film der 1930er Jahre – R. May: PROFESSOR MAMLOCKS Ausweg(e). Von Brüchen und über Brüche der Illusionen menschlichen Glücks – M. Horn: Die zwei Gesichter des PROFESSOR MAMLOCK. Ein Vergleich der Filme von Herbert Rappaport und Konrad Wolf – UMKÄMPFTE TABUS. DIE 40ER BIS 60ER JAHRE – L. Antipow: Verlust des Bildes. Roman Karmens DAS GERICHT DER VÖLKER und die Erinnerung an den Holocaust – L. Lukas: Paradoxe Kontexte Zum historischen Standort des Films DIE SOLDATEN von Aleksandr Ivanov – P. W. Balsiger: Formen selbstverschuldeter Unmündigkeit. Michail Romms Suche nach der Gewöhnlichkeit des Faschismus – J. Kuck: DER GEWÖHNLICHE FASCHISMUS und die sowjetische Mauer des Schweigens – H. Altrichter: Das andere Gesicht der Revolution. Aleksandr Askol’dovs Film DIE KOMMISSARIN – N. Franz: Zur Bildsprache in Aleksandr Askol’dovs Film DIE KOMMISSARIN – RÜCKKEHR DER VERGANGENHEIT. DIE 90ER JAHRE – M. Dornhuber: BABIJ JAR und STALINS BEGRÄBNIS. Evgenij Evtušenkos lyrische und filmische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus – O. Kobrynskyy: „Anamnese eines Nicht-Täters. Ukrainer und der Holocaus in Leonid Grorvec‘ DER DAMENSCHNEIDER – L. Antipow: Moses als Stalin. Ein Jude als „Körper“ des Sowjetführers in DIE REISE DES GENOSSEN STALIN NACH AFRIKA – Y. von Saal: VERSCHWINDE! Filmische Reflexionen einer Umbruchsepoche Pogromgerüchte und -ängste in der Perestrojka – I. Thumm-Kuhl: Paris – Traum und Trauma.Eine psychoanalytische Betrachtung des Films PARIS SEHEN UND STERBEN – J. Petrick: PARIS SEHEN UND STERBEN. Von der Wirkmächtigkeit verdrängter Geschichte – G. Dehnert: Allgemeinmenschliches Drama? Zur Auseinandersetzung des Films VON HÖLLE ZU HÖLLE mit dem Pogrom von Kielce am 4. Juli 1946 Die Herausgeber: Lilia Antipow, M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und Übersetzerin. Jörn Petrick, M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen. Matthias Dornhuber ist Mitarbeiter im Projekt „100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert“ am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen.

