Beschreibung
Die Renaissance und die frühe Neuzeit sind für die Entstehung der modernen Naturwissenschaften entscheidend – und weisen gleichzeitig Merkmale auf, die zunächst ganz und gar nicht wissenschaftlich erscheinen. Mit dem hermetischen und dem mechanistischen Weltbild liegen zwei grundverschiedene Weltanschauungen im Wettstreit. Zum Beispiel darüber, wie Kausalität zu interpretieren sei: als magische Fernwirkung oder als mechanische Direktwirkung. Greifbar wird der Unterschied in so verschiedenen Wissensformen wie der Alchemie auf der einen und den modernen Naturwissenschaften auf der anderen Seite. Die vorliegende Untersuchung betrachtet mit Paracelsus, Robert Boyle und Isaac Newton drei Wissenschaftler, die in verschiedenen Weltbildern dachten und forschten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ihren alchemistischen Experimenten und Konzepten, die bisher in der deutschsprachigen Literatur nicht hinreichend untersucht worden sind. Ziel ist es, alchemistische und konventionelle Forschung zueinander in Beziehung zu setzen. Dabei wird deutlich, wie sich derart unterschiedliche Denkweisen wie das hermetische und das mechanistische Weltbild gegenseitig befruchten und neue Ideen, Tatsachen und Konzepte hervorbringen konnten. Die Autorin Lioba Wagner studierte Philosophie und Anglistik an der Universität Trier und promovierte 2008 im Fach Philosophie.


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