Andreas Brüschweiler

Sokrates im Gespräch mit einem politischen Fanatiker und einem abergläubischen Feldherrn

Erscheinungsdatum: 01.06.2011, 172 Seiten ISBN: 978-3-8260-4505-9
Fachgebiet:

29,80  inkl. MwSt.

Enthält 7% red. MwSt.
Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für das Ausland gelten gewichtsabhängige Versandkosten.

Beschreibung

Im siebenten Brief betont Platon, daß es von ihm selbst keine Schrift über seine philosophischen Bestrebungen gebe und auch nie eine geben werde. Trotz dieser eindeutigen Aussage von Platon geht die herrschende Lehrmeinung davon aus, daß Platon der Urheber der uns überlieferten philosophischen Dialoge mit Sokra tes gewesen sei und diese deshalb keine realen Gespräche, sondern vielmehr philosophische Werke von Platon darstellen würden. Im vorliegenden Buch wird der herrschenden Lehrmeinung die Auffassung entgegengestellt, daß in den sog. «platonischen» Dialogen tatsächlich die Aussagen des historischen Sokrates so wie von dessen jeweiligen Gesprächspartnern festgehalten sind und Platon nach dem Tode von Sokrates lediglich die Edition dieser Dialoge, die andere und zum Teil Platon selbst als Anwesende bei den jeweiligen Gesprächen mitgeschrieben hatten, übernahm, um der Nachwelt das Erbe von Sokrates zu erhalten. Im ersten Buch bei K&N ging es um die Dialoge “Sokrates’ Jugend und seine ersten philosophischen Gespräche“ Parmenides und Symposion. Das vorliegende Buch schliesst mit der Behandlung der Dialoge Charmides und Laches in zeitlicher (und damit auch in biographischer Hinsicht). Der Autor Andreas Brüschweiler studierte Rechtswissenschaft und arbeitete von 1999 bis 2004 als wissenschaftlicher Assistent an der Forschungs stelle für Rechtsgeschichte der Universität Zürich. 2003 Promotion. 2010 der erste Teil von Sokrates› Biographie mit dem Titel «Sokrates’ Jugend und seine ersten philosophischen Gespräche» bei K&N.

Autor*innen

Brüschweiler, Andreas

Andreas Brüschweiler studierte Rechtswissenschaft und war von 1999 bis 2004 wissenschaftlicher Assistent an der Forschungs­stelle für Rechtsgeschichte der Universität Zürich. 2003 promovierte er über Ge­rechtigkeit durch Ironisierung – die Kritik von Sokrates an der geschlossenen spartanischen Gesellschaft: Eine rechtsphilosophiegeschichtliche Analyse von Karl Raimund Poppers Kritik an Platon. 2010 folgte der erste Teil der Sokrates- Biographie mit dem Titel Sokrates’ Jugend und seine ersten philosophischen Gespräche. 2011–2017 die Teile zwei bis sieben.