Thomas Boyken (Hrsg.), Nikolas Immer (Hrsg.)

Texturen der Wunde

Konstellationen deutschsprachiger Nachkriegslyrik

Erscheinungsdatum: 01.04.2016, 296 Seiten ISBN: 978-3-8260-5851-6
Fachgebiet:

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Beschreibung

Einleitung – T. Boyken / N. Immer: Dichtung und Trauma. Schmerzensspuren in der deutschsprachigen Nachkriegslyrik – Prolog – B. Meyer- Sickendiek: Von der Gefährdung zur Traumatisierung. Die lyrische Verarbeitung des Zweiten Weltkriegs in Gedichten von Horst Lange bis Rose Ausländer – I. Ästhetik des Traumas – D. Orth: Zyklen eines Traumas. Struktur und Komposition in Nelly Sachs’ Lyrikband In den Wohnungen des Todes – N. Immer: Die ewige Wunde des Geistes. Hans Egon Holt husens Kriegs- und Trauerlyrik – J. Kanning: Die Stimme der Toten. Lyrik von Sinti und Roma über den Holocaust als Völkermord – T. Dörfelt-Mathey: Duell mit seiner Stimme. Literarische Trauma-Arbeit bei Norbert Elias – II. Poetik des Traumas – T. Boyken: Das Gedicht als Wiedergänger. Versprachlichung und Ästhetisierung des Traumas in den frühen Gedichten Karl Krolows – I.-K. Patrut: Paul Celans Wunden-Schrift – J. Urbich: Apellnische Schnitte. Überlegungen zu den Bedingungen der Darstellungsform in Bertolt Brechts Kriegsfi bel – J. Ewen: Die Ammer singt ein traurig’ Lied. Zu Wilhelm Lehmanns Naturlyrik der Nachkriegszeit – III. Metaphorik des Traumas – I. Irsigler: Arbeit am Trauma. Religiöse und mythische Referenzen in der Lyrik von Hans Carossa, Elisabeth Langgässer, Günter Eich und Ingeborg Bachmann – E. Dueck: Ein Gespräch über Blumen. ‚Wirklichkeit’ und botanische Begriffe in der Lyrik Paul Celans und Gottfried Benns – T. Lörke: Traumatische Umbesetzung. Die pervertierte Frohe Botschaft in Peter Huchels Dezember 1942 – M. Gotterbarm: Verwunden, um zu heilen – Johannes R. Bechers lyrische Mission nach der Rückkehr aus dem Exil und in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1945-1948) – Epilog – C. Blasberg: Versteckte Geschichte(n). Überlegungen zur Lyrik der 1970er Jahre
Die Herausgeber Thomas Boyken ist Juniordozent am Deutschen Seminar der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er wurde 2012 mit der Arbeit „‚So will ich dir ein männlich Beispiel geben.‘ Männlichkeitsimaginationen im dramatischen Werk Friedrich Schillers“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg promoviert. Aktuell arbeitet er an einem Habilitationsprojekt zur medialen Materialität des Romans. Nikolas Immer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Germanistischen Literaturwissenschaft der Universität Trier. Er wurde 2008 mit der Arbeit „Der inszenierte Held. Schillers dramenpoetische Anthropologie“ promoviert. Aktuell arbeitet er an seinem Habilitationsprojekt zur Erinnerungslyrik des 19. Jahrhunderts.

Autor*innen

Boyken, Thomas

Immer, Nikolas

Nikolas Immer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Germanistischen Literaturwissenschaft der Universität Trier. Er wurde 2008 mit der Arbeit „Der inszenierte Held. Schillers dramenpoetische Anthropologie“ promoviert. Aktuell arbeitet er an seinem Habilitationsprojekt zur Erinnerungslyrik des 19. Jahrhunderts.

Zusätzliche Information

Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten296
Erscheinungsdatum01.04.2016
ISBN978-3-8260-5851-6   //   9783826058516
ISBN 13978-3-82-605851-6
ISBN 10978-3-82605-851-6
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091