Rolf Selbmann

Die Wirklichkeit der Literatur

Literarische Texte und Ihre Realität

Erscheinungsdatum: 01.12.2015, 198 Seiten ISBN: 978-3-8260-5880-6
Fachgebiet:
Autor*innen:Rolf Selbmann

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Beschreibung

Literatur bildet Wirklichkeit ab, aber niemals 1:1; selbst wenn sich Literatur als reine Fiktion ausgibt, so existiert sie doch nicht in völliger Wirklichkeitsferne. Diesem Spannungsverhältnis, das so alt wie die Kunst ist, versucht der vorliegende Band auf die Spur zu kommen. Er tut dies in genauen Einzeluntersuchungen kanonischer, aber auch wenig bekannter Texte der Literaturgeschichte. Dabei sind Entdeckungen zu machen, aber auch liebgewordene Vorstellungen zu revidieren. Am Ende steht, wie der Titel verspricht, eine „Wirklichkeit der Literatur“, die uns erlaubt, dieses Spannungsverhältnis neu zu bewerten. Davon profitieren beide, die Wirklichkeit wie die Literatur.
Der Autor Rolf Selbmann lehrt neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München. Seine Arbeiten reichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart; sie sind unter „rolfselbmann.bplaced.net“ verzeichnet. Zuletzt bei Königshausen & Neumann: Nomen est Omen. Literaturgeschichte im Zeichen des Namens (2013).

Zusätzliche Information

Gewicht0,43 kg
Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten198
Erscheinungsdatum01.12.2015
ISBN978-3-8260-5880-6   //   9783826058806
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Selbmann, Rolf

Rolf Selbmann lehrt Literaturwissenschaft an der LMU München. Promotion 1978 über den Bildungsroman, Habilitation 1994 zum Selbstverständnis des Schriftstellers von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Monografien u.a. über den Bildungsroman, über Dichterdenkmäler, die Lyrik des Realismus, Gottfried Keller und die Deutsche Klassik. Außerdem zahlreiche Aufsätze zur Literatur- und Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Zuletzt: Eine Kulturgeschichte des Fensters von der Antike bis zur Moderne (2010); (hg. mit Walter Hettche): Goethe und die Musik (2012); Nomen est Omen. Literaturgeschichte im Zeichen des Namens (2013); Die Wirklichkeit der Literatur. Literarische Texte und ihre Realität (2016); Literarische Geschwister. Praktiken des Textvergleichs (2017); Epochenjahr 1859. Kulturelle Verdichtung und geschichtliche Bewegung (2018), Bunte Verse. Studien zur Lyrik über Farben (2020). Das Ende der Texte, am Ende der Text. Über Autorschaft und Schrift, letzte Botschaften und Vermächtnisse (2021). Näheres unter www.rolfselbmann.bplaced.net