Volker Helbing (Hrsg.), Ariane Jeßulat (Hrsg.), Michael Polth (Hrsg.)

Am Rand der Tonalität

Brüche - Rekonstruktionen - Nachleben

Erscheinungsdatum: 01.05.2020, 624 Seiten ISBN: 978-3-8260-6117-2
Fachgebiet:

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Beschreibung

Vorwort – I. Spezifische Tonalitäten – M. Polth: Zur Tonalität in La Mer von Claude Debussy. Harmonik, Rhythmus und Tonfelder in den ersten dreiundachtzig Takten von „De l’aube à midi sur la mer“ – H. Fladt: Meine Tonalitäten. Miszellen einer subjektiven Bestandsaufnahme – T. Popovic: Harmonische Tonalität als imaginäre Kulturgrenze. Betrachtungen zu Edward Elgars und Gustav Holsts ‚indischen Werken‘ – D. Schiltknecht: Tonalität als Inbegriff der Intervallwahrnehmung – T.R. Poller: Exzentrische Kreise. Über Tonalität und Totalität in zeitgenössischer Musik aus Sicht eines Komponisten – II. Brüche und Metamorphosen – Vorschein – A. Jeßulat: Mendelssohns Reihentechnik – T. Faßhauer: Zur Tonalität und Harmonik in der „mittleren Musik“ zwischen 1850 und 1920 – Strategien am Rande: Überschreitungen, Perspektivwechsel,Seitenwege – J. Kohlmann: „Klangliche Modifikationen“ der Tonalität im 19. Jh. Über die funktionale Rolle von Akkordverbindungen in Klangflächen – M. Lehner: „Bis an die äußersten Grenzen der Harmonik“ ? – Zur tonalen Dramaturgie in Richard Strauss’ Salome – G. Luchterhandt: Die ‚kühle‘ Emanzipation der Konsonanz. Harmonische Temperaturkontraste bei Reger – B. Haas: Töne auf Abwegen – C. Guillotel-Nothmann: „[…] so manche Wendung […], die auf unserem tonalen Erfindungsfeld nicht wächst“? – Transformation der ‚alten Tonalität‘ bei Max Reger – S. Rohringer: Tonalität und Form im 1. Satz aus Jean Sibelius’ Streichquartett op. 56 – K. Steinhäuser: Verzerrte Wirklichkeit – Verzerrte Tonalität. Analytische Reflexionen zu Mahlers Fischpredigt und dem 3. Satz seiner 2. Sinfonie – S. Sönksen: Fragmentierung, Versetzung und Überlagerung. Drei Analysen zu Erik Saties Umgang mit tonalen Bausteinen nach 1910 – A. Gatz: Späte Tonalität beim frühen Webern – Strategien am Rande: Imaginäre Landschaften – M. Grabow: Zur Frage der Tonalität in Lutoslawskis frühesten Zwölftonkompositionen – U. Scheideler: Tonalität in Hans Werner Henzes Klaviertriofragment Adagio adagio und in seiner Sinfonie No. 8 – III. Tonale Konzepte in aktueller Komposition – M. Aydintan: Tonalität in Reinhard Febels Sonaten für Klavier – G. Schröder: Pop Art mit Exitus. Tonalitäten-Gefechte in Georg Friedrich Haas’ Anachronism – O. Janjuš / K. Thalmann / J. Stark: Grete Trakls Lieder. Versuch einer Kontrafaktur zwischen Expressionismus und zeitgenössischer Komposition – J.H. Schröder: Der solitäre Dur-Akkord als Relikt und Sehnsuchtsort – V. Helbing: Tonalität beim späten Lachenmann – Anmerkungen zu Grido – Autorinnen und Autoren.
Die Herausgeber Volker Helbing ist seit 2011 Professor für Musiktheorie an der HMTM Hannover. Forschend befasste er sich vor allem mit Ravel, der französischen Musiktheorie des 19. und 20. Jh. sowie einigen Komponisten des späten 20. und frühen 21. Jh. (mit Ligeti im Zentrum). Ariane Jeßulat ist seit 2015 Professorin für Musiktheorie an der UdK Berlin. Ihren Forschungsund Publikationsschwerpunkt bilden die Musik Richard Wagners und das zeitgenössische experimentelle Musiktheater. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH). Michael Polth ist seit 2002 Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule Mannheim. Seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkt bildet die Theoriebildung zum musikalischen Zusammenhang des 18. und 19. Jh. Von 2008 bis 2015 war er Mitherausgeber der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH).

Autor*innen

Helbing, Volker

Volker Helbing studierte Flöte, Musiktheorie, Musikwissenschaft und Germanistik in Hamburg, Freiburg und Berlin und lehrt seit 2011 Musiktheorie an der HMTM Hannover. Forschungsgebiete: Musik des 20./21. Jh., Vokalpolyphonie um 1500 und Geschichte der Musiktheorie. Promotion über Ravel 2005.

Jeßulat, Ariane

Polth, Michael

Michael Polth ist weit 2002 Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule Mannheim. Seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkt bildet die Theoriebildung zum musikalischen Zusammenhang des 18. und 19. Jh. Von 2008 bis 2015 war er Mitherausgeber der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH).

Zusätzliche Information

Größe 15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten 624
Erscheinungsdatum 01.05.2020
ISBN 978-3-8260-6117-2   //   9783826061172
ISBN 13 978-3-82-606117-2
ISBN 10 978-3-82606-117-2
Einbandart Kartoniert
Sprache Deutsch
Verlag Königshausen & Neumann
Verlags-Code 05/5108091