Martin Hennig, Peter Podrez (Hrsg.)

Horror – Medien – Räume

ca. 400 Seiten ISBN: 978-3-8260-7751-7
Fachgebiet: Reihe: Film - Medium - DiskursBand: 122

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Beschreibung

Mediale Phänomene des Horrors sind heutzutage so en vogue wie vielleicht noch nie. Trotz ihrer Masse und Aktualität – bei einer gleichzeitig reichhaltigen historischen Tradition – werden sie in der akademischen Forschung eher stiefmütterlich behandelt. Diese Publikation widmet sich deshalb erstmals aus einer breiten, medienkulturwissenschaftlich ausgerichteten Perspektive den wechselseitigen Einflussnahmen und Interferenzen von Medien, Horror und Räumlichkeit. Denn die Bedrohungsszenarien und kulturellen Bedeutungen des Horrorgenres lassen sich seit seinen Ursprüngen auf spezifische mediale Strategien im Umgang mit Räumlichkeit zurückführen: So stellt sich die Frage nach wiederkehrenden Topographien des Horrors (Friedhöfe, Krankenhäuser, Psychiatrien oder Laboratorien…) und den gesellschaftlichen Diskursen, die in diesen symbolischen Orten kulminieren. Darüber hinaus betrachtet der Sammelband aus interdisziplinärer Perspektive die historisch, kulturell und je nach Medium (Film, Comic, Computerspiel…) unterschiedlichen Inszenierungsweisen räumlicher Konstellationen. Schließlich lässt sich Horror auch auf theoretischer Ebene räumlich beschreiben, etwa in Bezug auf Grenzüberschreitungen in Bezug zum Raum der Normalität. Aus dieser Perspektive leisten die Autor:innen eine Relektüre etablierter theoretischer Ansätze.

Zusätzliche Information

Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seitenca. 400
ISBN978-3-8260-7751-7   //   9783826077517
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
ReiheFilm - Medium - Diskurs
Reihe Nr.122
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Hennig, Martin

Dr. Martin Hennig ist Medienkulturwissenschaftler an der Universität Tübingen mit Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Digitale Kulturen, Film- und Fernsehfor-schung, Narratologie, Kultur- und Medientheorie.

Podrez, Peter

Dr. Peter Podrez ist Medienkulturwissenschaftler an der Universität Erlangen-Nürnberg mit Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Game Studies, Filmwissenschaft, mediale Raumtheorien, mediale Fantastik, Human-Animal Studies, Gender Studies.