Angela Oster, Jörg Schwarz (Hrsg.)

Umberto Ecos Mittelalter

Erscheinungsdatum: 22.03.2024, 260 Seiten ISBN: 978-3-8260-7823-1
Fachgebiet: Reihe: Rezeptionskulturen in Literatur- und MediengeschichteBand: 17

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Beschreibung

Der Name des italienischen Semiotikers, Literaturwissenschaftlers und Romanschriftstellers Umberto Eco (1932-2016) steht in den Augen vieler für den ‚Klosterkrimi‘ schlechthin: für den Roman Der Name der Rose, der in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts einen regelrechten Mittelalter-Boom ausgelöst hat. Gleich mehrere Beiträge in diesem Band beschäftigen sich mit diesem Jahrhundertbuch, das seit seinem Erscheinen nicht aufgehört hat, immer neue Interpretationen zu erzeugen. Es geht in dem Band indessen nicht nur um Ecos in den populären Wissenskulturen mit Abstand bekanntestes Buch, sondern um seinen Zugriff auf das Mittelalter als Ganzes, um seine lebenslange, einen Großteil seines Werkes bestimmende Hinwendung zu Themen und Problemen der mittelalterlichen Kultur und Geisteswelt. Dabei spielen seine frühen theoretischen Schriften wie seine späteren Romane ebenso eine Rolle wie die zahlreichen Deutungen, die sein Œuvre inzwischen erfahren hat und die Wirkungen, die von diesem ausgegangen sind. Sieben Jahre nach Ecos Tod erscheint es im Rahmen einer konzertierten Aktion von Geschichts- und Literaturwissenschaft notwendig, sich über das Werk Ecos und seine Positionen erneut zu verständigen.

Zusätzliche Information

Größe15.5 × 23.5 cm (B × H)
Seiten260
Erscheinungsdatum22.03.2024
ISBN978-3-8260-7823-1   //   9783826078231
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
ReiheRezeptionskulturen in Literatur- und Mediengeschichte
Reihe Nr.17
VerlagKönigshausen & Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Oster, Angela

Angela Oster ist Akademische Oberrätin am Institut für Italienische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Schwarz, Jörg

Jörg Schwarz ist Professor für mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Innsbruck.