Beschreibung
Nahezu alle Menschen, die in Deutschland mit Pflegebedürftigkeit zu tun haben, kennen den Satz »Dann holen wir eben eine Polin.« Er fällt dann, wenn für alte Menschen zuhause eine Versorgung gesucht wird: Alleine zuhause leben geht für die betroffene Person nicht mehr, auch nicht mit ambulanten Hilfen, ein Umzug ins Heim kommt aber nicht in Frage. Wenn etwas Erspartes und in der häuslichen Umgebung auch genügend Räumlichkeiten vorhanden sind, erscheint das Mitwohnen einer Polin für die Versorgung des Pflegebedürftigen sehr geeignet. Meistens geht es dabei um ein »Tandem«, also zwei Polinnen, die sich gegenseitig abwechseln und jeweils für eine bestimmte Zeit die Betreuung übernehmen. »Die Polin« wohnt bei dem alten Menschen, versorgt ihn und lebt gleichzeitig wie ein Familienmitglied in der gemeinsamen Wohnung – und bleibt doch eine Arbeitskraft, selbst bei wertschätzendem und freundlichen Verhalten des alten Menschen und dessen Familie. In diesem Roman wird »die Polin« – sie heißt hier Teresa und arbeitet bei Herrn Kögel – in den Blick genommen. Wie erlebt sie sich in dieser undefinierten Doppelrolle als Betreuerin und Familienmitglied? Was empfindet sie in den Beziehungen der Familien Kögel, ihrer eigenen Familie in Polen, vor allem ihrer ganz persönlichen Entwicklung zwischen ihrer jeweiligen Rolle in Polen und in Deutschland?
![Theater und Freimaurerei im deutschen Sprachraum im 18. und frühen 19. Jahrhundert<br>Théâtre et Franc-maçonnerie dans l’espace germanophone au XVIIIe et au début du XIXe siècle – Raymond Heitz, Anne Feler, Stefan Hulfeld, Matthias Mansky (Hrsg./Éds.) – ISBN 9783826083129 / 978-3-8260-8312-9 / 978-3-8260-8312-9 [Digital]](http://verlag.koenigshausen-neumann.de/wp-content/uploads/9783826077890-200x300.jpg)







