Beschreibung
Peter Ruzicka zählt zu den prominenten und bedeutenden Komponisten und Kulturmanagern seiner Generation. Als Dirigent setzt er sich immer wieder für Werke seiner Kollegen und für das Œuvre der von den Nazis verfolgten Komponisten ein. Er hat im Fach Rechtswissenschaft über das „ewige Urheberpersönlichkeitsrecht“ promoviert, war Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der Münchener Biennale und der Salzburger Festspiele. An der Hamburger Hochschule für Musik und Theater hatte er eine Professur für Kulturmanagement inne. Er war Berater des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Geschäftsführender Intendant der Osterfestspiele in Salzburg. Man wird lange suchen müssen, um einen vergleichbar vielseitigen Künstler und Kulturgestalter in Europa zu finden. In diesem Buch lässt er seinen polyphonen Lebensweg Revue passieren – gemeinsam mit dem Autor Detlef Brandenburg. Brandenburg hat sich über zwei Jahre regelmäßig mit Peter Ruzicka zu langen Gesprächen getroffen, aus denen das Buch ausführliche Zitate präsentiert. Diese autobiographische Perspektive wird ergänzt durch die Recherchen und den kritischen Blick eines Kulturjournalisten, der Ruzickas Wirken an wichtigen Lebensstationen verfolgt hat. Entstanden ist so nicht nur das Porträt einer außergewöhnlich vielseitigen Künstlerpersönlichkeit, sondern auch ein Einblick in die jüngste Musik- und Musiktheatergeschichte, die Peter Ruzicka maßgeblich mitgeprägt hat.

