Beschreibung
Bei den meisten hier behandelten Gedichten (Goethe, Mörike, Storm, George, Rilke, Celan) scheint es, biographisch vermittelt, unmittelbar um die dichterische Erfahrung der Natur zu gehen. Gleichwohl decken die eindringlichen Interpretationen, den Text Wort für Wort nachdenkend, immer wieder den innigen Bezug zur Sprache als solcher als ihr eigentliches Thema auf.
Dies wird in Gottfried Benns „Ein Wort“ ausdrücklich, nimmt in Paul Celans „Kein Name“ eine theologische und bei Kurt Leonhard eine Wendung zur Sprachartistik und Mystik. Das Wort Stefan Georges im Titel bringt dies auf den Punkt.
Autor*innen
Ringleben, Joachim
Dr.theol. Joachim Ringleben, geb.1945, war von 1984 bis 2010 Professor für Systematische Theologie an der Universität Göttingen. Er ist o. Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften und war 15 Jahre lang (evangelischer) Abt des Klosters Bursfelde. Außer seinen zentralen wissenschaftlichen Arbeiten zur Theologie und Philosophie, wie sie zahlreiche Veröffentlichungen ausweisen, bilden Literatur (insbes. Lyrik) und Malerei weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit.
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