Beschreibung
Die Grundfragen des Menschseins sind das zentrale Thema der Philosophie. Enttäuscht aber muss der nach Orientierung Suchende oft feststellen: Jeder Philosoph sagt was anderes aber alle wollen recht haben. Ist es also überhaupt der Mühe wert, sich auf die Philosophie einzulassen? Ja es lohnt sich – zumindest dann, wenn man die Philosophiegeschichte als Potential versteht, das einem dazu verhilft, sich den großen Fragen und Problemen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln anzunähern und so sein eigenes vorgefasstes Denken zu entgrenzen und zu bereichern. Wie ein solch konstruktiver und kritischer Dialog vonstattengehen kann, zeigt Stütz in seiner Auseinandersetzung mit Verteidigern und Kritikern der Religion, in seiner Diskussion bezüglich der Möglichkeit von Erkenntnis überhaupt und philosophischer Erkenntnis im Besonderen und ganz ausführlich in seiner dialektischen Auseinandersetzung mit den ganz unterschiedlichen Positionen philosophischer Ethik. Ausgehend von diesen kritischen Überlegungen kommt Stütz zu einer eindeutigen und gut begründeten Position in der Religionsfrage, zu einer sehr plausiblen Erklärung des Grundes und des Prinzips der Moral und im Anschluss daran schließlich zu einer Theorie der Willensfreiheit, die den Einwänden von Psychologen, Soziologen und Neurowissenschaftlern standhält, anders als der Kompatibilismus aber auch eine moralisch relevante Alternativität der menschlichen Handlungsmöglichkeiten erklären kann.
![St. Irenaeus of Lyon – Michael Wladika – ISBN 9783826091001 / 978-3-8260-9100-1 / 978-3-8260-9100-1 [Digital]](http://verlag.koenigshausen-neumann.de/wp-content/uploads/978-3-8260-9099-9-198x300.jpg)

