Beschreibung
Heterogenität, Diversität, Anderssein erhitzen aktuell in identitätspolitischen Auseinandersetzungen die Gemüter. Doch neu scheinen Thematik und Problematik nicht zu sein, nur eine gendertheoretische Zuspitzung ist hinzugekommen. Liest man Philosophinnen, so fällt auf, dass Anderssein, Fremdheit und Differenz übergreifende Themenschwerpunkte in ihren Schriften sind. Diese genuin philosophischen Themen werden jedoch instruktiv anders bedacht. Kritische Reflexionen von traditionell patriarchalischen Zuweisungen an das Andere verbinden sich mit neuen Betrachtungsweisen und Versuchen, Anderssein freizusetzen. Dabei ermöglichen Philosophinnen vielfältige Perspektivenwechsel, die im Zentrum dieser Publikation stehen und künstlerischen Versinnlichungen von Anderssein verbunden werden, die Künstlerinnen einbringen.

