Beschreibung
Die Lebens- und Denkwege Heideggers und Steins sind einerseits recht unterschiedlich, andererseits jedoch auf verschiedene Weise miteinander verbunden und treffen sich erstmals 1916, vor inzwischen 110 Jahren, in Freiburg. Beide Denker, die bis 1918 zum engsten Zirkel Husserls gehören und denen zweifellos eine bleibende Bedeutung innerhalb der Freiburger Phänomenologie und darüber hinaus zukommt, haben die großen Fragen der Philosophie nach der Existenz des Menschen, nach der Natur und dem göttlichen Sein in origineller Weise gestellt. Im vorliegenden Band werden ihre wegweisenden Überlegungen philosophisch beleuchtet, miteinander in ein fruchtbares Gespräch gebracht und im Hinblick auf ihre Bedeutung für heute befragt.
Mit Beiträgen von Paola-Ludovika Coriando (Innsbruck), Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Dresden/Heiligenkreuz), Regine Kather (Freiburg), Marcus Knaup (Hagen/Freiburg), Manuela Massa (Erfurt), Harald Seubert (Basel) und Anna Varga-Jani (Budapest).

