Beschreibung
In Ich ist eine Landschaft versucht Tobias Jennewein das unterfränkische Mainland und Teile Oberfrankens mit Hilfe ganz unterschiedlicher Formen wie dem Kurzessay, dem Gedicht, der Prosaminiatur, aber auch dem von Walter Benjamin inspirierten Städtebild literarisch einzukreisen. Dabei geht es ihm nicht um eine konsistente Gesamtschau, sondern um räumliche und zeitliche Konstellationen, in denen das landschaftliche Sehen sich womöglich freier entfalten kann als in einer historischen Überblicksdarstellung. Aber auch Ironie und Humor dürfen nicht fehlen, und zwar gerade da, wo sich das Putzige und Provinzielle des Frankenlands bemerkbar machen. Mit Ich ist eine Landschaft wirft der Autor also einen vielfach gebrochenen, um nicht zu sagen einen kaleidoskopischen Blick auf einen alten und spannenden Kulturraum.

