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Eckhard Lobsien

Das Lektüreparadox

Charles Levers Roman und die Theorie literarischen Lesens
Prosa im Überfluss II

410 Seiten ISBN: 978-3-8260-9972-4
Fachgebiete: ,
Autor*innen:Eckhard Lobsien

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Beschreibung

Lesen braucht Zeit. Wörter und Sätze ziehen in langer Folge dahin und verschwinden. An ihre Stelle treten die verschiedensten Eindrücke von Figuren oder Ereignissen, lebendige Vorstellungen und diffuse Erinnerungen. Doch wo ist der gelesene Text? Zwischen der faktischen Abwesenheit des Textes in seiner Wörtlichkeit und unserer festen Überzeugung, wir kennten ihn jetzt und ‚hätten‘ ihn, klafft ein Abgrund: das Lektüreparadox. Es lässt sich gutan einem so normalen, durchschnittlichen Autor wie Charles Lever studieren, bedarf aber darüber hinaus gründlicher literaturtheoretischer Reflexion. Dabei geht es um Fragen wie: Was ist eigentlich Lesen? Wie stehen Sinn undZeit zueinander? Bieten vielleicht Begriffe wie ‚Bild‘ oder ‚Raum‘ eine Alternative zu ‚Zeit‘?

Autor*innen

Lobsien, Eckhard

Eckhard Lobsien, Promotion 1973 und Habilitation 1979 an der Universität Konstanz, war von 1981 bis 2011 Lehrstuhlinhaber im Fachbereich Neuere Philologien der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist Verfasser von zahlreichen literaturheoretischen und literaturhistorischen Monographien.

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