Beschreibung
Wer gilt eigentlich als wissenschaftlicher Nachwuchs, und wie lange bleibt man es? Welche Kräfte halten ein Fach zusammen, das sich seine eigene Fortsetzung immer wieder neu erarbeiten muss? Und welche Möglichkeiten tun sich auf, wenn aus dem vielbeklagten Mangel eine Frage nach Handlungsspielräumen wird — innerhalb der Universität ebenso wie jenseits von ihr? Diese Fragen verhandeln die Beitragenden in diesem Band in wissenschaftlichen Aufsätzen, Positionspapieren und Praxisberichten sowie in Gesprächen mit Studierenden und Forschenden. Einig sind sie sich in dem Anspruch, über das Klagen hinauszugehen und nach jenen Kräften und Spielräumen zu fragen, die ein Fach lebendig halten. So entsteht eine Bestandsaufnahme der Empirischen Kulturwissenschaft aus der Perspektive derer, die sie künftig tragen. Zugleich fragt der Band, welche Zukünfte für Forschung, Studium und Lehre möglich sind.

