Clemens Lashofer (Beitr.), Gregor M. Lechner (Beitr.), Petrus Eder (Beitr.), Franz Körndle (Beitr.), Peter Ackermann (Beitr.), Siegfried Gmeinwieser (Beitr.), Winfried Kirsch (Beitr.), Franz Körndle (Hrsg.)

Musica Ecclesiastica – Ars Sacra

Kirchenmusik als liturgische Kunst

Erscheinungsdatum: 20.09.2007, 164 Seiten ISBN: 978-3-8956-4125-1
Fachgebiet:
Reihe: Kirchenmusikalische Studien

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Beschreibung

Am 7. Juli 2007 hat Papst Benedikt XVI. in seinem “Motu Proprio Summorum pontificum” über den Gebrauch der römischen Liturgie Stellung genommen zum Einsatz der lateinischen Sprache in den Gottesdiensten. Es ist heute vielfach aus dem Bewußtsein verschwunden, dass das über Jahrhunderte gewachsene kirchenmusikalische Repertoire zum allergrößten Teil lateinisch ist. Einen Band zur Kirchenmusik mit “Musica Ecclesiastica” zu überschreiben, stellt sich also folgerichtig in eine alte und gute Tradition, nämlich den überlieferten Schatz der Kirchenmusik (Thesaurus Musicae sacræ) zu untersuchen, der nach den Bestimmungen des II. Vatikanischen Konzils mit größter Sorge bewahrt und gepflegt werden soll (summa cura servetur et foveatur). Daher bietet die Frage nach dem Selbstverständnis des gesungenen Gotteslobs immer wieder Anlass zu aktuellen Diskursen. So fand unter dem Titel “Musica Ecclesiastica – Ars sacra” am 23. Oktober 2004 als Veranstaltung der Schwabenakademie im Kloster Irsee in Verbindung mit der Gesellschaft Klostermusik in Schwaben und der Fachgruppe Kirchenmusik der Gesellschaft für Musikforschung eine Tagung statt, die Aspekte der katholischen Kirchenmusikgeschichte zum Thema hatte. Die in diesem Band vorgelegten Beiträge umfassen eine historisch weite Spanne und reichen von der Benediktusregel (Clemens Lashofer) bis zu Franz Liszt (Winfried Kirsch). Mehrfach rückt die nicht immer leicht zu realisierende Grenze zwischen geistlicher und liturgischer Musik ins Zentrum der Untersuchungen (Franz Körndle, Peter Akkermann). Thematisch abgerundet wird das Spektrum durch Abhandlungen zu kirchenmusikalischen Transfers und Reformen (Siegfried Gmeinwieser, Petrus Eder). Erweitert wird der Forschungsbereich durch Erörterungen zur musikalisch-theologischen Emblematik des 17. und 18. Jahrhunderts (Gregor Lechner), die mittels einer Reihe bisher unbekannter Kupferstiche den künstlerischen Rahmen des Buches darstellt.

Zusätzliche Information

Gewicht0,298 kg
Größe17 × 24 cm (B × H)
Seiten164
Erscheinungsdatum20.09.2007
ISBN978-3-8956-4125-1   //   9783895641251
EinbandartKartoniert
SpracheDeutsch
ReiheKirchenmusikalische Studien
Reihe Nr.11
InhaltsverzeichnisClemens Lashofer OSB: Die Regula Benedicti – Fundament abendländischer Kirchenmusik Gregor M. Lechner OSB: Bonifatius Gallners musikthematische Icones in seiner Regula Emblematica Sancti Benedicti Petrus Eder OSB: Martin Gerbert und Meinrad Spieß – zwei benediktinische Stimmen zur Reform der Kirchenmusik Franz Körndle: Res una valde incredibilis. Bedingungen für die Kirchenmusik im Mittelalter Peter Ackermann: Zum Verhältnis von weltlicher Musik, geistlicher Musik und Kirchenmusik im nachtridentinischen Rom: Giovanni Animuccias Primo libro de madrigali aus dem Jahr 1565 Siegfried Gmeinwieser: Anmerkungen zur Mehrchörigkeit in Süddeutschland und ihren italienischen Wurzeln Winfried Kirsch: Stabat mater – Hymnus und Sequenz aus Franz Liszts Oratorium Christus Friedrich Wilhelm Riedel: Schriftenverzeichnis Ortsregister Personenregister
VerlagKönigshausen u. Neumann
Verlags-Code05/5108091

Autor*innen

Ackermann, Peter

Eder, Petrus

Gmeinwieser, Siegfried

Kirsch, Winfried

Körndle, Franz

Lashofer, Clemens

Lechner, Gregor M.