Benefizveranstaltung für Kindertagesstätte und Suppenküche für Jung und Alt in Nadrag/Rumänien.

Zum Buch:

Eine Handvoll Menschen. In einer Wohnsiedlung mit Grünanlage. An einem heißen Samstagnachmittag, der zutage tritt mit der Atmosphäre eines Kleinstadt-Westerns. Auf der einen Seite: ein Schriftsteller und vermeintlicher Mörder, der wieder freigelassen wurde und befürchtet, sich im Gefängnis totgeschrieben zu haben – Jeremias, bekannt aus Jagdrausch. In die Geschehnisse unvermittelt hineingezogen: ein früherer Fußballtorhüter, der später als Beamter um sein Leben lief und mit seiner Passion für antike Philosophie und Literatur ein Faktotum ist – Kleinstauber, bekannt aus Bis zum Wendepunkt und Lebensläufe.
Zwischen die Fronten geraten: Susanne, ein Angsthäschen, wie es im Buche steht, das einiges zu verbergen hat, was im Wortsinn in die Hose geht – ein bisher unbeschriebenes Blatt. Und auf der anderen Seite: ein seit Kurzem degradierter, doch umso motivierterer Polizist, der nach Rehabilitierung lechzt – bekannt auch er aus Jagdrausch. Der Eindruck von Bedrohung bestimmt sofort das Geschehen. Innenwelten wölben sich. Traumata brechen auf. Rasch fürchtet und verdächtigt jeder fast jeden. Ängste verdichten sich. Der Druck steigt. Die Lage spitzt sich zu. Bis es zum Showdown kommt. In dem sich alle wiederfinden. In wilder Wut – oder auch in stiller. Literatur in Echtzeit. Und Ennio Morricone erklingt dazu.

 

„Heinz Kröpfl ist ein virtuoser Erzähler, der Spannung und Sprachspiel beeindruckend vereint!“

Walter Pobaschnig, Literaturoutdoors.de, 2/26

https://literaturoutdoors.com/2026/02/23/tollwut-heinz-kropfl-roman-konigshausenneumann-verlag/

 

„Wenn Literatur die Aufgabe hat, unsere Gewissheiten zu irritieren und zugleich mit ästhetischer Formstrenge zu überzeugen, dann hat Kröpfl diese Aufgabe mit beeindruckender Eleganz eingelöst.“

Michael Kreisel, InKulturA-online – Buchkritik im Internet, 02.03.2026

https://www.inkultura-online.de/tollwut.html

 

Zum Autor:

Heinz Kröpfl, geboren am 30. April 1968 in Leoben, lebt in Graz. Mit Tollwut legt er sein achtzehntes Buch vor (sieben Romane, fünf Erzählungen, eine Novelle und fünf Lyrikbände). Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Diverse Auszeichnungen und Stipendien.

Zeit

14. Januar 2027    
15:30 - 18:30

Ort

Pfarre Graz-Kalvarienberg
Kalvarienbergstraße 155, Graz, 8020

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