»Was bin ich froh, daß ich fort bin.« Das notiert der junge Robert Most in sein Tagebuch, als er 1938 an Bord des Segelschulschiffs Deutschland geht. Er will Seemann werden, die Kultur, die Großstadt, seine Mutter hinter sich lassen, endlich und wirklich leben. Er taucht ein in eine harte, einfache Männerwelt, begeistert sich für den Nationalsozialismus, die See und erlebt erste Liebe. Nur langsam, zu langsam entwickelt sich mit den Begegnungen auf der Reise,der Gründung einer Familie und dem beginnenden Krieg eine eigenständige Denkweise.
Lesung und Gespräch mit Rolf-Bernhard Essig zu Das Seetagebuch des Robert Most.
